Kommunalpolitik Kinderhaus in Lappersdorf

Zwei Jahre politisch blockiert. Jetzt brennt es.

Die Lage

Unsere Hauskindergärten sind übervoll und zu siebengruppigen Mammut-kindergärten angewachsen. Leitungen und Personal arbeiten schon lange am Limit. Die Nachfrage nach Kinderbetreuungsplätzen hält unvermindert an, steigt sogar. Das Landratsamt hat diesen Zustand lange geduldet, ließ sich jetzt aber nicht mehr vertrösten und forderte vom Markt Lappersdorf, für die nötigen Kinderbetreuungsplätze zu sorgen. Der Marktrat hat zu Jahresbeginn 2016 beschlossen, ein Kinderhaus für zwei Kindergarten- und zwei Krippen-gruppen zu bauen - auf dem Grünstreifen nördlich des TSV-Sportzentrums und nach Rücksprache mit der Regierung über die Fördermöglichkeiten. Dieses neue Kinderhaus wird aber erst 2017 fertiggestellt. Bis dahin müssen Kinder wohl in Containern betreut werden.

Die Vorgeschichte                                                     

Seit gut zwei Jahrzehnten kämpft die SPD-Fraktion im Marktrat für den Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtung. Sie begründet dies mit dem ständig wachsenden Bedarf durch die Zuzüge junger Familien und berufstätiger Eltern. Der Ausbau von Kinderbetreuungsstätten sollte demnach eine erstrangige kommunale Pflichtaufgabe sein. Die CSU Fraktion und Teile der Freien Wähler warnen dagegen mantraartig vor den möglichen Kosten, setzten den sozialpolitischen Pflichtaufgaben finanzpolitische Prioritäten entgegen. Prinzipiell abgelehnt wurde deshalb 2001 der SPD-Vorschlag nach einem Kindergarten in Lorenzen, ebenso wie Anregungen der SPD bei Baugebiets-ausweisungen ausreichend Kinderbetreuungsplätze einzuplanen. Grundsätzliche Unterstützung bekam diese Ablehnungsfront von den Pfarreien, die ihr Monopol bei den Kinderbetreuungseinrichtungen gefährdet sehen. Jetzt wird zugegeben, dass das Bischöfliche Ordinariat keine weiteren Gruppen mehr zulässt. Die Lappersdorfer Eltern und Kinder brauchen aber neue Gruppen und damit neue Einrichtungen. Die jahrelangen Schutzbehauptungen, die Prognosen über steigende Kinderzahlen seien falsch und man könne genügend zusätzliche Plätze in den kirchlichen Kindergärten schaffen, erweisen sich angesichts der tatsächlichen Entwicklung als (grund)falsch.

Die SPD hat die Realität richtig eingeschätzt, CSU, Pfarreien und Teile der Freien Wähler dagegen haben den weiteren Ausbau der Kinderbetreuungs-einrichtungen blockiert und das neue Kinderhaus fast zwei Jahre verzögert.

Fazit

Lappersdorfer Kinder und Eltern sind die Opfer von realitäts-verweigernden Konservativen im Marktrat geworden. Jetzt müssen auch Container als Übergangslösung ins Auge gefasst werden.
Aber - das Kinderhaus kommt. Spätestens  2017 !!!

Veröffentlicht am 29.04.2016

 

Kommunalpolitik 2016: Was für die SPD im Markt Lappersdorf wichtig ist

Das Jahr 2015 hat uns sensibler gemacht. Flüchtlingen gegenüber, die Schutz bei uns suchen. Aber auch für Mitbürger, die auf unsere Hilfe angewiesen sind. Wir haben gehandelt, den Nachbarschaftshilfeverein gegründet und dafür gesorgt, dass in Kindergärten und Schulen  Integration und Inklusion weiterhin zum pädagogischen Prinzip werden können.

2016 wird mit der Modernisierung der Schule in Hainsacker ein jahrelanger Wunsch der SPD erfüllt. Wir hoffen 2016 auf ein neues Kinderhaus. Dies gilt auch für die Planungen von Sozialwohnungen in Oppersdorf. Die SPD wird darauf achten, dass sie nach den bewährten Kriterien des Sozialen Wohnungsbaus errichtet und sozial ausgewogen belegt werden. Lappersdorf wächst und damit der Bedarf an Kinderbetreuungsmöglichkeiten. Unsere Kinderbetreuungseinrichtungen dürfen nicht länger am Limit mit Ausnahmegenehmigungen des Landratsamtes weiterarbeiten. Wir müssen genügend Plätze in ausreichend vielen Kinderbetreuungsstätten schaffen. Auch in den Grundschulen wird es mehr Kinder geben. 2016 sollte über Konzepte für die Modernisierung und Erweiterung der Karether Schule beraten und entschieden werden.

Wichtige Schwerpunkte werden 2016 noch die Investitionen in unsere Feuerwehren sowie die Fertigstellung und Inbetriebnahme des Aureliums sein. Wir hoffen auf einen guten Start!

Der Breitbandausbau soll 2016 in allen Ortsteilen erfolgen. Straßennetz und Kanäle werden laufend nach Plan saniert. Weit oben auf der Agenda 2016 steht die Verbesserung wie die Neuordnung der RVV-Linien 14 und 17 sowie die Verbesserung des innerörtlichen Busverkehrs.

Dass die Ortsdurchfahrt von Lappersdorf von einem Fachbüro überplant werden  muss, geht auf SPD-Anträge im Marktrat zurück. Als erster Schritt soll nun von einem geeigneten Planungsbüro eine Machbarkeitsstudie zur Verbesserung der Verkehrssicherheit für Fußgänger, Senioren mit Rollatoren, Personen mit Kinderwägen und Rollstuhlfahrer erstellt werden. Wenn die ersten Planungs- und Umbauvorschläge vorliegen, werden die Anlieger, der Seniorenbeirat und betroffene Bürger in die weiteren Maßnahmenplanungen miteinbezogen.

Veröffentlicht am 25.12.2015

 

Kommunalpolitik Schulsanierung Hainsacker: Geplante Maßnahmen endgültig beschlossen

SPD spricht von Erfolg, CSU dagegen

Als einen großen Erfolg darf die SPD im Lappersdorfer Marktrat die Nachricht verbuchen, dass die Regierung der Oberpfalz grünes Licht für die in der Junisitzung beschlossenen Maßnahmen zur Sanierung und Aufstockung der Schule in Hainsacker gegeben hat. War es doch die SPD, die seit dem Jahr 2013 dafür eingetreten ist, dass die Grundschule in Hainsacker modernisiert und zukunftssicher gemacht wird. Viel Überzeugungsarbeit über Parteigrenzen hinweg musste die SPD anfangs schon leisten - glaubten doch viele Markträte, dass es künftig in Hainsacker zu wenig Schüler geben werde um das Schulhaus zu füllen. Die Regierung der Oberpfalz hat aber aufgrund der bereits geborenen Schüler die Sanierung und Erweiterung der Schule in Hainsacker empfohlen, genehmigt und die üblichen Zuschüsse bereits am 10. Februar 2015 per Genehmigungsbescheid verbindlich zugesagt. In der Augustsitzung wurde nun gegen die Stimmen der CSU der Maßnahmenbeschluss gefasst.

Veröffentlicht am 17.08.2015

 

Ortsverein SPD freut „Regierungsverantwortung“

von Josef Dummer

HAINSACKER. Voll des Lobes war der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Hainsacker, Harald Baier, über die Arbeit der SPD-Mandatsträger im Lappersdorfer Marktrat und im Kreistag. Bei der Jahresversammlung im Gasthaus Prößl freute er sich, dass die SPD seit einem Jahr nun mit in der "Regierungsverantwortung" steht, "und das ist gut so".

Veröffentlicht am 08.06.2015

 

Lokalpolitik Der Bartl meint:

Gold wie Lappersdorf

Aurelium wird das Lappersdorfer  Kulturzentrum mit dem goldenen Dach am Anger heißen. Goldig!!!  Und der Marktrat hat mit Mehrheit zugestimmt. Peinlich!!! Aurelium soll der Rohbau ohne Betriebskonzept heißen, weil er die Assoziationen von „aurum“ (Gold,lat.) und Marc-Aurel (Philosophen-Kaiser und Gründer von Regensburg) verbindet. Golden wie das Dach und groß-kulturell klingend im Regen-Donau-
Walzertakt. „Aurelium Lappersdorf“.

Kleinkariert sind die  Einwände und die altphilologischen Bedenken.

Veröffentlicht am 21.04.2015

 

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