Bürgermeisterkandidat Stefan Königsberger, der Beste für Lappersdorf

Kommunalpolitik

Die Mitglieder der SPD-Ortsvereine Lappersdorf, Hainsacker und Kareth haben Stefan Königsberger zu ihrem Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahlen 2014 gewählt. Königsberger erhielt bei der Nominierungsversammlung in der TSV-Sportgaststätte alle Stimmen der 21 Wahlberechtigten.

Die Landtagsabgeordnete Margit Wild hob in ihrem Grußwort hervor, dass die Kommunen das Herz der Demokratie seien und an einen Bürgermeister hohe Erwartungen geknüpft seien. Er müsse über eine große Berufserfahrung verfügen, brauche Reife, Mut, Wissen, breite Interessen, Stehvermögen und vor allem Ehrlichkeit als Charaktereigenschaft. Er müsse Partner der Bürger und der Wirtschaft sein, in Vereinen engagiert und als Initiator öffentlicher Diskussionen als Moderator in Interessenkonflikten fungieren können. Stefan Königsberger besitze aus ihrer Sicht all diese Eigenschaften und Fähigkeiten.
Der Karether Ortsvorsitzende Josef Schmidmeister schlug im Namen der Vorstandschaften der drei Ortsvereine im Markt Lappersdorf Königsberger als Kandidaten für das Bürgermeisteramt offiziell vor. Er begründete dies mit seiner beruflichen, politischen und menschlichen Eignung und seiner stets sachlichen und fachlich fundierten Arbeit im Marktrat.
In seiner Vorstellungsrede betonte Stefan Königsberger, dass es für ihn immer selbstverständlich war, dass man sich als Bürger einer Gemeinde für seine Heimat engagiert, damit auch unsere Kinder und Kindeskinder in einer liebenswerten Kommune leben können. Seit 2008 engagiere er sich auch in der Kommunalpolitik. Er möchte Bürgermeister werden und seinen Beitrag dazu leisten,
• dass der gesamte Gemeinderat von Anfang an in Entscheidungsprozesse eingebunden wird,
• dass es keine Markträte erster und zweiter Klasse mehr geben wird und jeder Vorschlag ernst genommen und geprüft wird,
• dass die Bedürfnisse der Bürger Richtschnur für die Politik in Lappersdorf sind,
• dass die Öffentlichkeit in Entscheidungsfindungsprozesse frühzeitig eingebunden wird, weil dies besser ist als Fehlentscheidungen durch einen Bürgerentscheid korrigieren zu müssen,
• dass unser Wahlprogramm verwirklicht wird.

Stefan Königsberger ist 49 Jahre alt, gebürtiger Hainsackerer und seit 25 Jahren mit Frau Stefanie verheiratet. Er wohnt mit seiner Familie in Hainsacker und hat eine Tochter (23 Jahre) und einen Sohn (17 Jahre).
Beschäftigt ist er seit 31 Jahren beim Baukonzern Strabag AG. Erst als Facharbeiter, dann als geprüfter Polier.
Er hat sich zum Betriebsratsvorsitzenden und Gesamtbetriebsrat hochgearbeitet. Zudem ist er im Unternehmen Sprecher des deutschlandweiten Ausschusses für Aus- und Weiterbildung, dessen Aufgabe es ist, beruflichen Nachwuchs zu fördern. Königsberger ist auch Mitglied im Prüfungsausschuss der IHK Nürnberg.
Er ist gewerkschaftlich engagiert: Bezirksvorsitzender der IG Bau-Agrar-Umwelt (5800 Mitglieder),
sowie Mitglied in der Bundestarifkommission für das Bauhauptgewerbe. Er betätigt sich auch als ehrenamtlicher Arbeitsrichter.
Seit 2008 ist er Marktrat, Mitglied im Bauausschuss, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und seit 2010 stellvertretender Vorsitzender des Wasserzweckverbandes Donau-Naab-Regen. Königsberger ist es ein besonderes Anliegen, dass die Trinkwasserversorgung „unser Wasser“ in der Verantwortung der Kommunen bleibt. Seit 2005 führt er den SPD-Ortsverein Hainsacker und den Brauchtumsverein. Zudem ist er Mitglied bei der Feuerwehr, beim VKKK, Kolping, Sport- und Wanderverein.
Stefan Königsberger nannte Lappersdorf eine moderne Marktgemeinde. Sozialdemokraten haben an dieser guten Entwicklung immer entscheidend mitgewirkt. Eine vernünftige Weiterentwicklung unserer Stadtrand-gemeinde, der demografische Wandel, die Verkehrsproblematik sind nur einige Punkte, die die Kommunalpolitiker vor neue Herausforderungen stellen werden.
Die Zukunftsaufgaben können nur auf Grundlage einer soliden Finanzpolitik gestemmt werden. Wir sind unserer Bürgerschaft stabile Steuern und Gebühren schuldig. Die SPD wird sich weiterhin gegen Schulden für überdimensionierte Prestigeobjekte und deren hohen Unterhaltskosten aussprechen. Mit ihm und einer starken SPD-Fraktion wird es z.B. in der neuen Amtsperiode kein neues Rathaus geben. Klar stellen wollte Königsberger, dass die SPD nicht gegen ein Kulturhaus in Lappersdorf sei. Für die gewählte Größe mit mehr als 500 Plätzen sei der beschlossene Standort nicht geeignet. Die SPD befürchtet enorme Verkehrsprobleme in der Ortsdurchfahrt.
Ohne das SPD-Wahlprogramm vorwegzunehmen, ging Königsberger auf einige Schwerpunkte der SPD-Ziele ein: Bezahlbare Grundstücke für bauwillige Familien und bezahlbare Mietwohnungen mit dem sozialen Wohnungsbau sowie die Verbesserungen beim ÖPNV, die Entwicklung von Konzepten für das Leben im Alter, familienfreundliche Gebühren in den Kinderbetreuungseinrichtungen, Erhalt unserer Schulen, Breitband in alle Ortsteile, Lärmschutzmaßnahmen, effizienterer Umgang mit Energie, angepasster ÖPNV und Verbesserungen in der Verkehrsinfrastruktur. Frühzeitige Sanierung unserer Straßen und Kanäle. Unterstützung unserer Vereine und kulturellen Einrichtungen.
Zum Schluss der Veranstaltung baten Kreisrätin Barbara Rappl und der Lappersdorfer Ortsvorsitzende Günther Streiff die Mitglieder um eine rege Beteiligung bei der Feinjustierung des Wahlprogramms. Die Aufstellung der Kandidatenliste für die Kommunalwahlen im März 2014 ist für November geplant.

 
 

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