Schulsprengel Hainsacker erhalten

Lokalpolitik

Um den Schulsprengel Hainsacker zu sichern, plant die Regierung der Oberpfalz schon für September 2011 die Umsprengelung der künftigen Oppersdorfer Grundschulkinder nach Hainsacker. Betroffene Eltern fühlen sich wegen des kurzen Termins zu Recht überrumpelt. Längerfristig gesehen ist allerdings diese Umsprengelung eine Möglichkeit, den Schulstandort Hainsacker zu sichern.

Das Ansinnen des Lappersdorfer Bürgermeisters und seiner CSU, nur noch einen gemeinsamen Schulsprengel für den Markt Lappersdorf zu belassen, lehnt die SPD-Fraktion im Marktrat ab. Auch die Regierung der Oberpfalz ist gegen ein solches Vorhaben. Die Konsequenzen für die Schule Hainsacker wären vernichtend, denn es käme unweigerlich zur Auflösung des Schulsprengels Hainsacker. Die Schule Hainsacker wäre dann nur noch eine Außenstelle von Lappersdorf ohne Rektorat, Sekretariat und Elternbeirat. Das ginge zu Lasten der Hainsackerer Kinder und der Kinder aus anderen Gemeindeteilen, weil sie ja je nach Bedarf in Kareth oder Hainsacker wechselnd eingeschult würden.
Es ist wohl einmalig in Bayern, dass eine Kommune die Auflösung eines Schulsprengels betreibt. Immerhin besuchen 168 Kinder die Grundschule Hainsacker, die immer noch zweizügig ist. Um diesen Bestand zu halten, braucht der Schulsprengel Hainsacker jetzt die Unterstützung und Solidarität der Oppersdorfer Eltern und vor allem der politisch Verantwortlichen.
Die SPD (und auch die zuständige Schulbehörde) will für Lappersdorf zwei Schulsprengel erhalten. Die Schule Hainsacker hat einen anerkannt guten Ruf und eine hohe Übertrittsquote. Die Eltern schätzen an dieser Schule die familiäre Atmosphäre. Diesen Zustand der Zweizügigkeit im Interesse der Kinder zu erhalten, muss unser aller Ziel sein. Es kann nicht sein, dass der Schulstandort aufgegeben wird, nur weil für eine optimale Unterrichtsversorgung einige Kinder fehlen.

 
 

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