SPD Lappersdorf - kämpferisch und den Blick nach vorn gerichtet

Ortsverein

SPD fordert Unterstützung der Demokraten gegen rechte Brandstifter

Jahreshauptversammlung der SPD Lappersdorf in der Sportgaststätte Bella Bollywood. Mitglieder werden geehrt.

Nachbesprechung der Demo am Anger

 

Ein bisschen stolz zeigten sich die 15 anwesenden Mitglieder der Lappersdorfer SPD bei ihrer Jahreshauptversammlung am 10. Juli über die erfolgreiche Protest-Demonstration vom 2. Juni am Anger gegen die AfD Veranstaltung im Aurelium. Gemeinsam mit vielen Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde und einem breiten Bündnis gegen Rechts - unter Beteiligung der Initiative gegen Rechts in Regensburg, Die Grüne, DGB und den beiden Lappersdorfer Pfarrern - habe man hier friedlich und bunt gegen Rassismus und für ein respektvolles und demokratisches Miteinander eingestanden.

Daniela Herbrecher lobte Katja Stegbauer für die gute Rede auf der Demo und ihren Mut zur Übernahme der Gesamtverantwortung. Als bedenklich wurde das Verhalten von Verantwortlichen in der Verwaltung sowie in der CSU und Bürgerliste gesehen. Bei den Freien Wählern vermisse man leider eine klare Positionierung. Die CSU instrumentalisiere das unpolitische Verhalten der Rathausspitze zum vorgezogenen Kommunalwahlkampf. Die Bürgerliste wolle die politischen Parteien im Aurelium gleich ganz verbieten. CSU und BL werden so zu Brandbeschleunigern für die rechten Brandstifter.

Die Vorsitzende forderte ein Ende dieses parteipolitischen Kurzzeit-Denkens und einen grundsätzlichen Zusammenschluss gegen die demokratiefeindliche Bewegung der AfD.

 

In ihrem Rechenschaftsbericht zog die Vorsitzende, Katja Stegbauer, eine positive Bilanz.

Nicht nur steigende Mitgliederzahlen, sondern auch die tatkräftige Zusammenarbeit der drei Ortsvereine in der Marktgemeinde sprechen für den politischen Fortschritt.

Daniela Marijanovic wurde als neues Mitglied begrüßt. Geehrt wurden Reinhard Metzger für die 10 jährige Mitgliedschaft bei der SPD, Fritz Weinbeck für seine 25 jährige Treue für die Sozialdemokratie und Erwin Hadwiger für 40 Jahre Mitgliedschaft bei der SPD Lappersdorf.

Erwin Hadwiger betonte die fortschrittliche Entwicklung der SPD in Lappersdorf. Seit seinem Eintritt in die SPD habe sich die Partei von einer „Altherrenpartei“ immer weiter entwickelt, hin zu einer Partei, in der Markt- und Kreisrätin Barbara Rappl politische Ideen und Menschen immer wieder geschickt zusammenführen konnte. Der Erfolg stelle sich wegen der konservativen Widerstände meist erst später ein und werde auch nicht immer den richtigen Personen zugeordnet, dennoch sei man eindeutig auf dem richtigen Weg.

Barbara Rapp stellte in ihrem Bericht aus dem Marktrat die Erfolge der SPD in dieser Legislaturperiode heraus. So seien gegen den Widerstand vor allem aus der CSU die Aufstockung der Grundschule in Hainsacker, der Neubau des Kinderhauses am Sportzentrum und der Hortanbau an die Karether Grundschule auf den Weg gebracht worden. Sozialwohnungen werden gebaut und die Straßen und Kanäle laufend saniert. Rappl betonte, dass die SPD immer eine Infrastrukturpartei gewesen sei; die Verbesserung des ÖPNV, mehr Barrierefreiheit in der Lappersdorfer Ortsdurchfahrt, die Bereitstellung von Bauland für junge Familien sowie Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf hatten für die SPD immer Vorrang vor Prestigeobjekten.

Eine bessere Kommunikation der erfolgreichen Arbeit vor Ort forderten abschließend Jürgen Krall. Nach außen hin müsse die SPD sich stärker als Motor positiver Entwicklungen in der Gemeinde zeigen, zu oft würden ihre Erfolge noch anderen zugesprochen. Man sei jedoch überzeugt davon, die richtigen Schwerpunkte für die Gemeinde zu setzen.

In diesem Sinne blicke man zuversichtlich in die Zukunft. In der ersten Juliwoche wird im Gymnasium Lappersdorf mit Unterstützung der SPD vor Ort eine Ausstellung zu „75 Jahre Weiße Rose“ gezeigt werden. Ansonsten werde man sich weiterhin besonders in den Bereichen Infrastruktur und Soziales für die Marktgemeinde engagieren. Für den Unterbezirksparteitag zur Europawahl wurden Katja Stegbauer und Daniela Herbrecher delegiert.

 
 

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