Stefan Königsberger neuer IG BAU Bezirksvorsitzender

Lokalpolitik

Wie die MZ in ihrer Schwandorfer Ausgabe berichtete, wurde Stefan Königsberger aus Hainsacker (Lappersdorf) zum neuen Bezirksvorsitzenden der Industriegewerkschaft „Bauen-Agrar-Umwelt“ mit 5800 Mitgliedern gewählt. Der 49-jährige Betriebsratsvorsitzende eines großen Bauunternehmens löst Peter Brison aus Neumarkt ab, der 13 Jahre an der Spitze stand und sich beim Bezirksverbandstag am 16. Februar in Schwandorf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Wahl stellte.

Vier Jahre lag die „IG BAU Oberpfalz“ von der Struktur und dem Organisationsgrad her an der Spitze unter den 56 Oberpfälzer Gewerkschafts-Bezirksverbänden. In ihrer Blütezeit gehörten der Organisation 7000 Mitglieder an. Dort will der neue Vorsitzende, der bereits seit acht Jahren dem Bezirksvorstand angehört, wieder hin. In seiner Antrittsrede betonte Stefan Königsberger: „ Wir müssen vor allem die jungen Leute davon überzeugen, wie wichtig die Zugehörigkeit zur Gewerkschaft ist“.
Eine Kernforderung der IG Bau ist die Sicherung der Rente nach harter Arbeit. Für den stellvertretenden Regionalleiter Karl Bauer ist klar: „Nach 44 Arbeitsjahren muss eine Rente ohne Abschläge drin sein“. Kein Bauarbeiter, Dachdecker, Gerüstbauer, Landschaftsgärtner, auch keine Gebäudereinigerin halte bis zum 67 Lebensjahr durch“. Die IG BAU verlange zudem, Rentenbeiträge aus Niedriglöhnen künftig höher zu bewerten. Wer ein Leben lang hart gearbeitet hat, müsse von seiner Rente auch leben können, so Karl Bauer.
Stefan Königsberger, der auch Mitglied der Bundes-Tarifkommission ist, nimmt die klaren Lohnvorstellungen der IG-Bau-Mitglieder zu den Tarifverhandlungen nach Berlin mit.

 
 

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