Nachrichten zum Thema Ortsverein

Ortsverein Klaus Röhrl führt die SPD Hainsacker

Der SPD Ortsverein Hainsacker wählte Vorstandschaft und Delegierte neu und zeichnete langjährige Mitglieder aus. Dr. Karl-Heinz Fahrnholz wurde mit der Willy Brandt Medaille geehrt. SPD im Markt Lappersdorf ist stolz auf die neue Bundestagsabgeordnete Dr.Carolin Wagner. Stefan Königsberger kritisierte manchen Entscheidungsstau in der Kommunalpolitik. Städtebauliche Planungen werden zu sehr den Bauträgern überlassen. Quote für Sozialwohnungen muss erreicht werden. Rudi Reichenberger nannte SPD Bücherzelle ein Erfolgsmodell

Bei der Jahreshauptversammlung des SPD Ortsvereins Hainsacker im Landgasthof Prößl wurde Klaus Röhrl als Nachfolger von Harald Baier gewählt, der aus gesundheitlichen Gründen kürzer treten muss  und sein Amt abgegeben hat. In seinem Rechenschaftsbericht betonte Baier, dass wegen Corona die letzte Hauptversammlung zwar drei Jahre zurückliege, die SPD aber in guter Zusammenarbeit mit der SPD in Lappersdorf viel Arbeit geleistet habe. Bei SPD-Familienfest 2019 wurde die SPD Bücherzelle beim Aurelium fertiggestellt. Bauantrag, Transport, Fundamentierung und Finanzierung haben SPD  Mitglieder übernommen; der Markt Lappersdorf musste keinen Cent dafür aufbringen. Die SPD erwarte selbstverständlich keinen Dank. Dagegen kostete der von anderer Seite beantragte Verschenkschrank (Gondel) beim Jugendtreff der Gemeinde einen mittleren vierstelligen Eurobetrag.

Die gemeinsame 100-Jahrfeier der SPD OVs Lappersdorf, Hainsacker und Kareth im November 2019 im Aurelium war von Parteiprominenz und vielen Gästen auch aus der Bürgerschaft besucht. Es ist aber bitter, dass die SPD trotz Zusammenhalt und guter Arbeit für das Gemeinwohl bei der letzten Kommunalwahl wieder einen Marktratssitz verloren habe. 2020 wurde ein SPD Marktecho verteilt. 2021 hat die Hainsackerer SPD mit einem Flugblatt die Bürgerschaft zu den Plänen des problematischen Bauvorhabens Hainsacker Mitte informiert, was eigentlich die Aufgabe der Marktgemeinde sei.

Die hiesige SPD sei stolz darauf, dass die engagierte Karetherin Dr. Carolin Wagner in den Bundestag einziehen konnte. Das Ergebnis für sie in Lappersdorf war mit 19,6 % sehr erfreulich.

Ein Erfolgsmodell sei laut Rudi Reichenberger die SPD Bücherzelle beim Aurelium. Mit seiner Gattin sei er zweimal wöchentlich vor Ort, sortiere die oft überfüllte Zelle und entsorge Unbrauchbares. Es gibt inzwischen Stammkunden, die auf abgelegte Zeitschriften schon warten. Er bekomme  bei seiner Anwesenheit viel positive Rückmeldungen von Nutzern auch aus Nachbargemeinden.

Unterbezirksvorsitzender Sebastian Koch freute sich Dr. Karl-Heinz Fahrnholz für 68 Jahre Parteimitgliedschaft mit der Willy Brandt Medaille ehren zu dürfen. Für 50 Jahre wurden Franz Hendlmeier, Heiner Mandl und  Reinhard Herbst, Helga-Doris Wirsing für 40 Jahre, Harald Baier für 25 Jahre, Stefan Königsberger und Irmgard Kirschner für 20 Jahre mit Urkunden und Nadeln ausgezeichnet.

Neben dem neuen Vorsitzenden Klaus Röhrl wurden Otto Wöhrl als Stellvertreter, Heiner Mandl als Kassier, Barbara Rappl als Schriftführerin wiedergewählt. Kassenrevisoren sind Stefan Königsberger und Helga Doris Wirsing. Delegierte für die Landtags-und Bezirkstagswahlkonferenz wurden Stefan Königsberger, Otto Wöhrl und Barbara Rappl.

Marktrat Stefan Königsberger zeigte sich verwundert, dass der einstimmige Marktratsbeschluss zur Flächennutzungsplan-Fortschreibung im Dezember 2019 für eine von den Fachstellen vorgegebene kleinere Erweiterung in Hönighausen schon einige Monate später, gleich nach der Kommunalwahl, von der Freie Wähler/Grüne Marktratsmehrheit gekippt wurde. Eine große Lösung mit mindestens 50 Wohneinheiten soll jetzt umgesetzt werden. Man darf gespannt wie die Behörden diesen gemeindlichen Sinneswandel nun bewerten. Die SPD konnte auch eine sinnvolle Detailverbesserung bei der Sanierung der Sporthalle in Hainsacker und die Schulhauserweiterung für die Ganztagsschule durchsetzen In der gemeindlichen Umweltpolitik sehe Stefan Königsberger gute Ansätze aber auch viel Blauäugigkeit. So sehr er Fernwärmekonzepte aus seiner beruflichen Erfahrung begrüße, sehe er derzeit aber Wirtschaftlichkeitsprobleme am geplanten Standort in Hainsacker.

Anderseits gebe es viel Entscheidungsstillstand im Markt. Seit dem ersten SPD-Antrag  zur Ortsdurchfahrt Lappersdorf vor sieben Jahren sei leider nichts Entscheidendes  passiert. Nach Meinung von Harald Baier räche es sich auch, dass der Markt Lappessdorf es versäumt habe, vor Jahren wichtige Grundstücke zu erwerben, die inzwischen unbezahlbar sind, nicht aber für Bauträger. Barbara Rappl ergänzte, dass es deswegen zwingend notwendig sei, bei großen Wohnbauprojekten eine Sozialwohnungsquote von mindestens 25% vorzuschreiben sowie bei Bebauungsplänen die Interessen der Allgemeinheit gerechter mit den Interessen der Investoren abzuwägen. Das heißt: Schaffung von Wohnraum Ja, aber nicht Gewinnmaximierung für die Investoren einseitig auf Kosten der Allgemeinheit.

Als Fraktionssprecher der SPD im Kreistag will Sebastian Koch vorrauschauende Planungen in der Schulpolitik. Für das Gymnasium Lappersdorf sind in acht Jahren fast 1300 Schüler, für Neutraubling 2000 Schüler prognostiziert. Die Landrätin darf die Zukunftsplanungen nicht auf die lange Bank schieben.

Klaus Röhrl betonte in seinem Schlusswort, dass der Ortsverein mehr jüngere Mitglieder brauche um 103 Jahre SPD-Tradition erfolgreich weiterzuführen.

Veröffentlicht am 20.07.2022

 

Ortsverein OV-Flugblatt

 

Veröffentlicht am 21.06.2021

 

Ortsverein Markt-Echo - OV-Zeitung

 

Markt-Echo - OV-Zeitung

 

Veröffentlicht am 05.02.2021

 

Ortsverein Festakt zum 100. Geburtstag

Die SPD Ortsvereine Lappersdorf, Hainsacker und Kareth feiern Jubiläumsjahr

Auf eine bewegte 100-jährige Geschichte kann die SPD im Markt Lappersdorf blicken. Von der Gründung 1919 nach dem ersten Weltkrieg und den Schrecken in der NS-Zeit, in der auch Sozialdemokraten der Marktgemeinde verfolgt und inhaftiert wurden, über den demokratischen Wiederaufbau nach 1945 bis hin zur Entwicklung einer Volkspartei und ihre kommunalpolitische Reformpolitik im Markt Lappersdorf. Um diese lange Geschichte zu feiern, luden die drei Ortsvereine der Marktgemeinde am 3. November zu einem Festakt ein. „Schön, dass so viele Mitglieder und Freunde unserer Partei der Einladung gefolgt sind und heute mit uns feiern“, begrüßte Katja Stegbauer, SPD-Vorsitzende in Lappersdorf und Bürgermeisterkandidatin, die rund 100 Gäste im Aurelium.

Die jüngsten Erfolge der örtlichen SPD zählte Stefan Königsberger, zweiter Bürgermeister in Lapppersdorf, auf. „Sei es der soziale Wohnungsbau in Oppersdorf oder der neue Kindergarten in Kareth. Das soziale Gewissen dieser Gemeinde ist die SPD. Wir sind für die Bürger da und wir setzen uns für ihre Interessen ein“, so Königsberger. Anschließend überreichte er jedem der drei SPD-Ortsvereine eine Jubiläumsgabe der Gemeinde.   

Franz Schindler, Bezirksvorsitzender der Oberpfalz SPD, warf in seinem Grußwort einen Blick auf die Vergangenheit der Sozialdemokratie in Bayern und erinnerte dabei auch an Kurt Eisner, der 1918 die Monarchie in Bayern für beendet erklärt und den Freistaat Bayern ausgerufen hatte. Dass damals auch junge Männer in Kareth, Lappersdorf und Hainsacker die Hoffnung auf eine neue Zeit mit den Zielen der Sozialdemokratie verbanden und SPD-Ortsvereine gründeten, brachte der ehemalige Geschichtslehrer Erwin Hadwiger in einem Kurzvortrag den Zuhörern näher.

 Unter dem Titel „Die Kleinen größer machen und die Großen bändigen“ zeigte Hadwiger auf, welche Menschen die SPD in der Marktgemeinde prägten, wie sie jeweils in ihrer Zeit wirkten und was sie für die Bürger in Lappersdorf, Kareth und Hainsacker erreichten. Spannend und eindrucksvoll legte Hadwiger zentrale Meilensteine der Lappersdorfer SPD aneinander, um die Geschichte der Frauen und Männer zu erzählen, die in und um die Marktgemeinde agierten: Von Konrad Altmann und Adolf Heigl als Gründungsmitglieder der SPD vor Ort und ihrem Widerstand und ihr Überleben im Nationalsozialismus über die SPDler, die nach 1945 den demokratischen Wiederaufbau organisierten, bis hin zu Menschen wie die Landtagsabgeordneten Dr. Georg Oeckler und Xaver Wolf  oder Oswald Bauer, Albert Schindlbeck, Rupert Hofmann, Georg Heitzer, die vor und nach der Auflösung der selbständigen Gemeinden 1978  im Markt Lappersdorf kommunalpolitische Reformpolitik betrieben. Schon in dieser Zeit verfolgte die SPD Ziele, die den Menschen in der Gemeinde in den Mittelpunkt stellten, wie der Bau eines kommunalen Kindergartens sowie eines Schulzentrums. Mit diesem Fokus setzen sich auch die aktuellen SPD-Gemeinderatsmitglieder Barbara Rappl, Stefan Königsberger, Harald Baier und Josef „Beppe“ Schmidmeister ein, wodurch die rote Linie von der Gründung bis in die heutige Zeit aufgezeigt wurde.

Nach diesen historischen Rückblicken machte Horst Arnold, Fraktionsvorsitzender der SPD im Bayerischen Landtag, den Gästen in seinem Festvortrag deutlich, welchen Herausforderungen die Sozialdemokraten im Freistaat heutzutage entgegenstehen. Gerade in den drängenden Themen Digitalisierung, Bildung und Wohnen zeigte er die Versäumnisse der Staatsregierung unter CSU und Freie Wähler auf.  Wenn man auf der Autobahn zwischen Nürnberg und München wegen unzureichendem Mobilfunknetz kein Telefonat führen könne, wenn man im Bildungsbereich einen Investitionsstau in Milliardenhöhe vor sich herschiebe und einen Mietenstopp zwar in den Koalitionsvertrag schreibe, ihn aber nicht umsetze, lägen die Defizite auf der Hand, so Arnold.

„Rundum gelungen“, bewertete Barbara Rappl, Marktgemeinde- und Kreistagsrätin aus Lappersdorf, das Jubiläumsfest. „Schön, dass wir heute zeigen konnten, gegen wie viel Widerstand die SPD seit jeher kämpfen musste und dass sie es immer wieder geschafft hat, Verbesserungen für das Leben der Menschen hier bei uns zu bewirken“, so Rappl stolz. In ihren Schlussworten versicherte Bürgermeisterkandidatin Katja Stegbauer, dass sich die SPD in Lappersdorf weiterhin für eine lebenswerte, moderne Gestaltung der Marktgemeinde einsetzen und sich stets rechter Hetze entgegenstellen werde.

Veröffentlicht am 10.11.2019

 

Ortsverein SPD Hainsacker: Motor für SPD und Kommunalpolitik in Lappersdorf

Langjährige Mitglieder geehrt. Vorsitzender Harald Baier fordert auch für Lappersdorf ein seniorenpolitisches Gesamtkonzept. Kompetenzverlust in der Verwaltung befürchtet.
 

In familiärer Atmosphäre trafen sich am 5.Mai 18 Genossinnen und Genossen zur Jahreshauptversammlung des SPD Ortsvereins Hainsacker im Gasthaus Prößl.

Sie ehrten sechs Mitglieder für ihren jahrzehntelangen Einsatz: Johann Kirschner und Otto Wöhrl sind seit 20 Jahren aktiv. Seit 30 Jahren prägt Barbara Rappl den Ortsverein und entscheidet mit für den  Markt Lappersdorf und den Landkreis Regensburg. 45 Jahre lang haben die „Urgesteine“ der Hainsackerer SPD den Ortsverein mitgetragen und gestaltet: Heiner Mandl, Franz Hendlmeier und Fritz Mühlbauer.

Der Vorsitzende Harald Baier berichtete über die Aktivitäten des OV im vergangenen Jahr. Die Organisation der Demo im Mai gegen den rechten Flügel der AFD, das Familien-und Kinderfest bezeichnete er als wichtige und erfolgreiche, gemeinsame Aktionen der SPD im Markt Lappersdorf. Der Ortsverein war bei regionalen SPD Veranstaltungen vertreten und habe sich ins gesellschaftliche Dorfleben in Hainsacker eingebracht.

In den anschließenden Berichten und Meinungen zur Kommunalpolitik forderte Harald Baier angesichts der demografischen Entwicklung ein seniorenpolitisches Gesamtkonzept für Lappersdorf. Es müssten u.a. auch Grundstücke für senioren-gerechtes Wohnen bereitgestellt und bezahlbare Wohnungen geschaffen werden.

"SPD im Motorraum, Freie Wähler am Sonnendeck“
 

2. Bürgermeister Stefan Königsberger bedauerte den möglichen Kompetenzverlust in der Verwaltung, der durch den Weggang langjähriger Mitarbeiter und Führungskräfte im Bauamt, Bauhof, Kämmerei und Jugendamt entstehen kann. In der SPD Fraktion sieht er weiterhin den „Motor“ in der Lappersdorfer Kommunalpolitik. Sie habe dabei viel Widerstand überwunden und sehr viel erreicht: Die Renovierung und Aufstockung der Schule Hainsacker, das Kinderhaus am Sportzentrum, den Kinderhort an der Karether Schule und den sozialen Mietwohnungsbau mit 18 Wohnungen in Oppersdorf. In der „Gestaltungsmehrheit“ sieht er die SPD im „Motorraum“, während die FW gerne am „Sonnendeck“ agieren. Als dringend sah er eine Überplanung für die Ortsdurchfahrt Lappersdorf mit einer anschließenden Bürgerbeteiligung an. Bei den anstehenden Baumaßnahmen muss Ökologie und Soziales in der Balance bleiben, das Leben dadurch nicht teurer werden.

ÖPNV: 20 Minutentakt auch auf der Achse Kareth/Oppersdorf
 

Kreisrätin Barbara Rappl hob in ihrem Bericht die Rolle der SPD-Kreistagsfraktion hervor. Gegen anfänglichen Widerstand wurde der Landkreispass eingeführt und die präventive Jugendarbeit ausgebaut. Nach RVV-Vorstellungen und ihrem persönlichen jahrelangen Einsatz im zuständigen Gremium soll heuer eine neue 18 sowie der Sonntagsverkehr für die Linie 14 eingeführt werden. Auch die Linie 17 soll bis Regenstauf verlängert werden. Die Achse Kareth/Oppersdorf erhält somit einen 20 Minuten Takt. Ein Verkehrskonzept für den Raum Regensburg ist dringend erforderlich. Ideen wären da - nur das Geld fehle.

Rappl sieht in der Aufstellung des Flächennutzungsplans den Lappersdorfer Marktrat in großer Verantwortung. In der Frage, wie stark und wie schnell Lappersdorf wachsen soll, sieht die SPD noch Diskussionsbedarf.

In der Aussprache wurde von Fritz Weinbeck die Verlegung von Amt 5 (Jugend, Familie, Senioren, Inklusion) in den Bauhof kritisiert. Der Zugang in den 1. Stock sei für viele Betroffene nicht gewährleistet.

Zum Schluss waren sich die Mitglieder einig, dass die Europawahlen noch nie so wichtig waren. Eine weitere Schwächung der Sozialdemokraten könnte soziale Errungenschaften auch in Deutschland gefährden.

Veröffentlicht am 12.05.2019

 

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